Während seines Praktikums bei Sensetence konnte Luis an verschiedenen Projekten mitarbeiten und früh Verantwortung übernehmen. Er studiert Mathematik an der Universität Augsburg und war vom 18. Mai bis 21. August Teil des Teams und sammelte in dieser Zeit sowohl technisch als auch persönlich viele neue Erfahrungen. Dabei erhielt er Einblicke in den Arbeitsalltag eines Softwareunternehmens und konnte sein Wissen direkt in der Praxis anwenden und erweitern. Hier berichtet Luis selbst von seiner Zeit bei Sensetence:
Mitten drin statt nur dabei
Während meines Praktikums durfte ich an sehr unterschiedlichen Projekten mitarbeiten. Unter anderem war ich an der Entwicklung der neuen Sensetence-Website sensetence.ai beteiligt und konnte außerdem bei einem Kundenprojekt an einer produktiven Anwendung mitarbeiten.
Darüber hinaus durfte ich ein monatliches Netzwerktreffen zum Thema KI in Unternehmensprozessen mitorganisieren. Zusätzlich habe ich firmeninterne Operations katalogisiert, strukturiert und dokumentiert, um bestehende Abläufe transparenter und leichter zugänglich zu machen.
Besonders gefallen hat mir, dass ich nicht nur zuschauen, sondern mich direkt einbringen und an Aufgaben arbeiten durfte, die tatsächlich im Unternehmen und bei Kunden zum Einsatz kommen.
Viel Neues gelernt – technisch und persönlich
Während meiner Zeit bei Sensetence konnte ich mein Wissen über das PHP-Ökosystem und insbesondere über Symfony deutlich ausbauen. Dabei habe ich viel mit Datenbanken, Schnittstellen und CI/CD-Pipelines gearbeitet. Außerdem durfte ich einiges über Caching, Reverse Proxies, Serverinfrastruktur und Dockerisierung lernen. Durch die Arbeit an der neuen Website habe ich zusätzlich das Nuxt- und Vue-Ökosystem kennengelernt.
Zu den Tools, Technologien und Methoden, mit denen ich gearbeitet habe, gehörten unter anderem PHP, Symfony, Nuxt, Vue, TypeScript, Git, Scrum, WordPress, Docker, Doctrine, SQL, SSH, CI/CD-Pipelines, Cron und Meilisearch.
Neu für mich waren vor allem professionelle Quality-Assurance-Prozesse und die Zusammenarbeit mit anderen Entwicklern in einem produktiven Umfeld. Das strukturierte Arbeiten mit Tickets, Code Reviews sowie Staging- und Deployment-Prozessen hat mich sofort abgeholt.
Am meisten Spaß gemacht haben mir Deployments auf Production- oder Staging-Systeme – entweder automatisiert über Pipelines oder direkt über SSH. Es ist einfach ein sehr gutes Gefühl, wenn der eigene Code nach der Entwicklung und dem Testen tatsächlich auf einem produktiven System läuft.
Auch durch die organisatorischen Aufgaben konnte ich viel lernen. Sie haben mir wertvolle Erfahrung im professionellen Umgang mit unterschiedlichen Menschen gegeben und mir dabei geholfen, effizienter zu kommunizieren, besser zuzuhören und konstruktiver Feedback zu geben. Gleichzeitig konnte ich sehr viel von der Erfahrung und Expertise der Profis um mich herum mitnehmen.
Ein starkes Team und besondere Erinnerungen
Die Teamdynamik und das Arbeitsumfeld bei Sensetence haben mir sehr gut gefallen. Ich wurde von Anfang an schnell integriert, ernst genommen und durfte früh Verantwortung übernehmen. Besonders positiv fand ich die offene Kommunikation und die Bereitschaft im Team, Wissen zu teilen und sich gegenseitig weiterzuhelfen. Auch das agile Arbeiten habe ich als sehr gewinnbringend erlebt.
Zwischenmenschlich war das Sensetence-Sommerevent sicherlich eines der schönsten Erlebnisse meiner Praktikumszeit. Meinen größten technischen Aha-Moment hatte ich allerdings, als Ralf meinen Code reviewed und mir gezeigt hat, wie man ein Programm mit wenigen gezielten Änderungen und tiefem Wissen über Softwarearchitektur extrem beschleunigen kann. Dieser Moment hat mir noch einmal deutlich gemacht, wie viel Erfahrung und ein gutes Verständnis der zugrunde liegenden Strukturen ausmachen können.
Zum Abschied möchte ich vor allem Danke sagen: Vielen lieben Dank, dass ihr mich so schnell und so herzlich aufgenommen habt. Ich hatte eine sehr angenehme Zeit und habe mich extrem darüber gefreut, wie viel ich tatsächlich mitarbeiten und mitgestalten durfte.
Vor allem im Vergleich zu einigen meiner Kommilitonen, bei denen das Praktikum eher einem monatelangen Exkurs im Kaffeekochen geglichen hat, habe ich das Gefühl, bei Sensetence sehr viel Verantwortung übernommen und mich wirklich eingebracht zu haben.
Ich nehme unglaublich viel Wissen und praktische Erfahrung aus dieser Zeit mit – wahrscheinlich mehr, als ich im gleichen Zeitraum in irgendeiner Vorlesung hätte lernen können.
Danke für die großartige Zeit, das Vertrauen und all die Möglichkeiten, die ihr mir gegeben habt!

